SAMSTAG, 15. AUGUST
Ausstellung/Vortrag/Konzert
PLAY GENDER: Ausstellung: MARTINA MINETTE DREIER, Vortrag: MARTIN BÜSSER, ALVA DITTRICH, Konzert: ZOSH!, KIDS ON TV, ANGIE REED, LA BIUR
Kulturbunkder Mülheim, Berliner Str. 20
Einlass 19h, Start 20h
VVK 10€, AK 12€
Vernissage: Doing Gender/ Martina Minette Dreier
Die Künstlerin Martina Minette Dreier aus Berlin geht bei ihrer Arbeit von folgenden Fragen aus: Ist das Geschlecht nur ein System beliebig verfügbarer Zeichen? Lassen sich diese Zeichen, die wir offenbar alle mit unbewusster Kompetenz zu deuten verstehen, eindeutig definieren? Was glaube ich zu sehen, wie reagiere ich darauf, und was findet sich später auf der Leinwand wieder?
Vortrag: Sexismus und Homophobie im Pop/ Martin Büsser
Spätestens seit der Diskussion um diverse Künstler des Berliner Labels "Aggro Berlin" ist klar, dass Sexismus und Homophobie zu einem festen Bestandteil der Popkultur gehören und dazu dienen, partiarchale Geschlechternormen zu festigen. Doch HipHop ist nicht das einzige Genre, auch im Reggae, in der Punk- und Hardcore-Szene finden sich sexistische und homophobe Tendenzen. Martin Büsser geht der Frage nach, inwieweit musikalische Subkulturen zu Männerbünden neigen und stellt Gegentendenzen wie die Queercore-Bewegung vor.
Vortrag: Die Frau hinter den Kulissen - Traumberuf: Musik-PR-Agentin?/ Alva Dittrich
In der Musikindustrie fristen Frauen immer noch einem Nischendasein, und dieses beschränkt sich nicht immer, aber doch oft, auf die PR Arbeit. Anhand von Interviews ging Alva Dittrich den Fragen nach, warum dieser Arbeitsbereich bei Frauen so beliebt ist und was das mit Geschlechterverhältnissen zu tun hat.
Konzert: Zosch
Aus dem Trust Magazin: Kölner/ Ruhrpott- Version von Le Tigre "nur" mit folgenden Unterschieden: zwei Sängerinnen und besser, weil direkter. Muss man eine Band mit einem Songtitel wie "Kriegste Nicht!" und den aparten Textzeilen " Deutschland, Deutschland hörst du mich, meine Freunde kriegste nicht!" nicht sofort ins Herz schließen? Natürlich! Jemand von Das Krill orgelt hier rum, alles fluffer elektro-dance-wave-no wave-Punk.
Konzert: Angie Reed
Angie Reeds bietet einen aberwitzigen Musikcocktail aus Disco, Hip Hop, Elektronik und Trash. In ihrem neuestem Konzeptalbum/ XYZ Frequency/ schlüpft sie diesmal in viele verschiedene Rollen – vom New York City Pimp über eine beim Oralsex ertappten Nonne bis zum 17jährigen Gala-lesenden Fussgängerzonen-Punk. Und schüttelt dabei noch im ganzen Revue-Rummel so wunderbare Nummern wie /Hustle a Hustler/ (als Motown Hit im Erik D. Clark Remix) aus dem Ärmel.
Konzert: Kids On TV
Kids On TV sind eine Queercore Band aus Toronto. Queercore ist keine typische musikalische Gattung, aber die Bezeichnung zeigt, dass die Message bei Kids On TV genauso wichtig ist wie die Musik selbst. Was letztendlich aus den Boxen schallt ist Punk-House. Ein bisschen Trash und viel Inhalt. Getroffen haben sich die Kids in einem Schwimmbad in Toronto. Seit dem machen sie nicht nur gemeinsam Musik, sondern drücken sich über ein breites Spektrum an künstlerischen Aktivität aus: Musik, Performances, Film, Dance-Videos, Rockoper, Graffiti und Artwork.
c/o pop-Aftershow-Party/ Konzert: La Biur
Zum Abschluss gibt es eine von der Gruppe Lady*bug organisierte Party mit einem Konzert von LaBiur. La Biur ist eine Konstruktion, ein Kunstwort für eine belgische Künstlerin, die sich auf eine haarscharfe Gratwanderung begibt, zwischen Kitsch, Spielfreude und Prolligkeit. Eine Mischung aus Hip Hop, Eletro und Pop, die von ihrem Laptop ertönt - der Spaßfaktor ist dabei betont hoch und das Outfit lange bedacht.
Gefördert durch:

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PLAY GENDER: Ausstellung: MARTINA MINETTE DREIER, Vortrag: MARTIN BÜSSER, ALVA DITTRICH, Konzert: ZOSH!, KIDS ON TV, ANGIE REED, LA BIUR
Kulturbunkder Mülheim, Berliner Str. 20
Einlass 19h, Start 20h
VVK 10€, AK 12€
Vernissage: Doing Gender/ Martina Minette Dreier
Die Künstlerin Martina Minette Dreier aus Berlin geht bei ihrer Arbeit von folgenden Fragen aus: Ist das Geschlecht nur ein System beliebig verfügbarer Zeichen? Lassen sich diese Zeichen, die wir offenbar alle mit unbewusster Kompetenz zu deuten verstehen, eindeutig definieren? Was glaube ich zu sehen, wie reagiere ich darauf, und was findet sich später auf der Leinwand wieder?
Vortrag: Sexismus und Homophobie im Pop/ Martin Büsser
Martina Minette Dreier: 'Risk'
Spätestens seit der Diskussion um diverse Künstler des Berliner Labels "Aggro Berlin" ist klar, dass Sexismus und Homophobie zu einem festen Bestandteil der Popkultur gehören und dazu dienen, partiarchale Geschlechternormen zu festigen. Doch HipHop ist nicht das einzige Genre, auch im Reggae, in der Punk- und Hardcore-Szene finden sich sexistische und homophobe Tendenzen. Martin Büsser geht der Frage nach, inwieweit musikalische Subkulturen zu Männerbünden neigen und stellt Gegentendenzen wie die Queercore-Bewegung vor.
Vortrag: Die Frau hinter den Kulissen - Traumberuf: Musik-PR-Agentin?/ Alva Dittrich
In der Musikindustrie fristen Frauen immer noch einem Nischendasein, und dieses beschränkt sich nicht immer, aber doch oft, auf die PR Arbeit. Anhand von Interviews ging Alva Dittrich den Fragen nach, warum dieser Arbeitsbereich bei Frauen so beliebt ist und was das mit Geschlechterverhältnissen zu tun hat.
Konzert: Zosch
Aus dem Trust Magazin: Kölner/ Ruhrpott- Version von Le Tigre "nur" mit folgenden Unterschieden: zwei Sängerinnen und besser, weil direkter. Muss man eine Band mit einem Songtitel wie "Kriegste Nicht!" und den aparten Textzeilen " Deutschland, Deutschland hörst du mich, meine Freunde kriegste nicht!" nicht sofort ins Herz schließen? Natürlich! Jemand von Das Krill orgelt hier rum, alles fluffer elektro-dance-wave-no wave-Punk.
Angie Reed
Angie Reeds bietet einen aberwitzigen Musikcocktail aus Disco, Hip Hop, Elektronik und Trash. In ihrem neuestem Konzeptalbum/ XYZ Frequency/ schlüpft sie diesmal in viele verschiedene Rollen – vom New York City Pimp über eine beim Oralsex ertappten Nonne bis zum 17jährigen Gala-lesenden Fussgängerzonen-Punk. Und schüttelt dabei noch im ganzen Revue-Rummel so wunderbare Nummern wie /Hustle a Hustler/ (als Motown Hit im Erik D. Clark Remix) aus dem Ärmel.
Konzert: Kids On TV
Kids On TV sind eine Queercore Band aus Toronto. Queercore ist keine typische musikalische Gattung, aber die Bezeichnung zeigt, dass die Message bei Kids On TV genauso wichtig ist wie die Musik selbst. Was letztendlich aus den Boxen schallt ist Punk-House. Ein bisschen Trash und viel Inhalt. Getroffen haben sich die Kids in einem Schwimmbad in Toronto. Seit dem machen sie nicht nur gemeinsam Musik, sondern drücken sich über ein breites Spektrum an künstlerischen Aktivität aus: Musik, Performances, Film, Dance-Videos, Rockoper, Graffiti und Artwork.
c/o pop-Aftershow-Party/ Konzert: La Biur
Zum Abschluss gibt es eine von der Gruppe Lady*bug organisierte Party mit einem Konzert von LaBiur. La Biur ist eine Konstruktion, ein Kunstwort für eine belgische Künstlerin, die sich auf eine haarscharfe Gratwanderung begibt, zwischen Kitsch, Spielfreude und Prolligkeit. Eine Mischung aus Hip Hop, Eletro und Pop, die von ihrem Laptop ertönt - der Spaßfaktor ist dabei betont hoch und das Outfit lange bedacht.
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